Wie wäscht man Handtücher, damit sie weich bleiben und auch nach einer Woche noch frisch duften?

Sie nehmen ein Handtuch aus dem Schrank, doch statt eines weichen, frisch duftenden Stoffes halten Sie etwas in den Händen, das eher an eine Bürste erinnert. Hart, rau und vielleicht sogar etwas muffig. Handtücher gehören zu den Dingen, die besondere Pflege verdienen. Ganz einfach deshalb, weil sie bei richtiger Wäsche deutlich länger halten.

Warum werden Handtücher hart und verlieren ihren frischen Duft?

Bevor wir uns damit beschäftigen, wie man Handtücher richtig wäscht, lohnt es sich zu verstehen, warum sie ihre Weichheit verlieren. Die häufigsten Ursachen sind:

  • Rückstände von Weichspüler und Waschmittel,
  • unzureichendes Spülen,
  • minderwertiges Material,
  • hartes Wasser.

Wie wäscht man Handtücher richtig?

Wenn Ihre Handtücher weich bleiben und frisch duften sollen, helfen Ihnen diese 6 einfachen Schritte.

Verwenden Sie die richtige Menge Waschmittel

Zu viel Flüssigwaschmittel – das ist einer der häufigsten Fehler. Viele Menschen gehen davon aus, dass mehr Waschmittel auch sauberere Wäsche bedeutet. Doch das Gegenteil ist oft der Fall. Zu viel Waschmittel lässt sich nicht vollständig ausspülen und bleibt in den Fasern zurück. Genau deshalb werden Handtücher mit der Zeit hart und verlieren ihre Saugfähigkeit.

Was können Sie dagegen tun?

Verwenden Sie weniger Waschmittel als vom Hersteller empfohlen oder steigen Sie auf Waschstreifen um. Die Dosierung ist ganz einfach: ein Waschstreifen = eine Wäsche. Bei einer größeren Wäschemenge genügt zusätzlich ½ Waschstreifen. Sie benötigen keinen Messbecher und es bleiben keine Waschmittelrückstände auf den Fasern zurück.

Verzichten Sie auf Weichspüler

Ja, Sie haben richtig gelesen. Weichspüler ist für Handtücher keine gute Wahl. Er bildet einen Film auf den Fasern, der ihre Saugfähigkeit beeinträchtigt.

Außerdem kann er dazu beitragen, dass sich Bakterien in den Fasern festsetzen. Genau deshalb können Handtücher selbst nach dem Waschen unangenehm riechen.

TIPP: Wenn Sie sich angenehm duftende Handtücher wünschen, verwenden Sie einige Tropfen Wäscheparfüm. Der Duft wird nach und nach freigesetzt und das Handtuch bleibt weich.

Waschen Sie bei einer höheren Temperatur

Handtücher können in der Regel bei 60 °C gewaschen werden, sofern das Pflegeetikett dies erlaubt. Eine höhere Temperatur kann dabei helfen, Bakterien, Verschmutzungen und Kosmetikrückstände in den Fasern gründlicher zu entfernen.

Achtung: Zu heißes Wasser (90 °C) kann die Fasern beschädigen und ihre Abnutzung beschleunigen. Dies hängt auch vom Material ab, aus dem die Handtücher hergestellt sind. Beachten Sie daher immer die Pflegehinweise des Herstellers auf dem Etikett.

Ein zusätzlicher Spülgang ist Ihr Freund

Eine der besten Maßnahmen für Ihre Handtücher ist, einen zusätzlichen Spülgang einzuschalten. Die meisten Waschmaschinen bieten diese Möglichkeit. Ein normaler Spülgang reicht häufig nicht aus, um alle Waschmittelrückstände vollständig zu entfernen. Genau diese Rückstände können dazu führen, dass Handtücher mit der Zeit hart und rau werden.

Überladen Sie die Trommel nicht

Das ist ein häufiger Fehler. Die Waschmaschine wird so voll wie möglich beladen, um Zeit und Wasser zu sparen. Handtücher benötigen jedoch ausreichend Platz, damit sie gründlich gewaschen und ausgespült werden können.

Die Trommel sollte höchstens zu zwei Dritteln gefüllt sein. So haben die Handtücher genügend Platz, um sich zu bewegen, und das Wasser kann sie gründlich ausspülen.

Auf das richtige Trocknen kommt es an

Wenn Sie einen Wäschetrockner haben, nutzen Sie ihn. Die Luft zirkuliert darin gleichmäßig und die Fasern bleiben weich und flauschig. Sie können auch Tennisbälle in den Trockner geben – sie helfen dabei, die Fasern aufzulockern, sodass die Handtücher noch weicher werden.

Handtücher, die draußen an der frischen Luft oder in Innenräumen getrocknet werden, riechen natürlich frisch, können sich jedoch etwas härter anfühlen. Schütteln Sie sie nach dem Trocknen leicht aus und legen Sie sie anschließend in den Schrank.

Trocknen Sie Handtücher nicht auf dem Heizkörper. Direkte Hitze trocknet die Fasern aus und macht sie rau.

Wie oft sollte man Handtücher waschen?

Haben Sie genügend Handtücher für die Hände? Aus hygienischen Gründen empfehlen wir, diese täglich zu wechseln. Sie können sie anschließend gemeinsam waschen, zum Beispiel einmal pro Woche.

Duschtücher sollten nach 3–4 Anwendungen gewaschen werden. Handtücher, die Sie im Fitnessstudio verwenden, gehören nach jeder Benutzung in den Wäschekorb (Schweiß + Bakterien = ideale Bedingungen für unangenehme Gerüche). Wenn Ihre Handtücher bereits vor dem geplanten Waschen unangenehm riechen, sollten Sie sie früher waschen. Warten Sie nicht.

Kleiner Tipp: Verwenden Sie für jeden Zweck ein separates Handtuch

  • für die Hände,
  • für das Gesicht,
  • für den Körper,
  • für das Fitnessstudio.

Hygiene steht an erster Stelle, insbesondere wenn Sie unter Allergien leiden oder empfindliche Haut haben.

Wann ist es Zeit für neue Handtücher?

Selbst bei bester Pflege halten Handtücher nicht ewig. Wenn Sie feststellen, dass sie:

  • ihre Farbe verlieren und ausbleichen,
  • an den Rändern ausfransen oder kleine Löcher bekommen,
  • trotz richtiger Wäsche hart bleiben und nur noch wenig Feuchtigkeit aufnehmen,

...ist es Zeit, sie zu ersetzen. Ein hochwertiges Handtuch sollte bei richtiger Pflege 1–2 Jahre halten.

Die richtige Pflege von Handtüchern ist nicht kompliziert

Es genügt, wenn Sie:

  • auf Weichspüler verzichten,
  • einen zusätzlichen Spülgang wählen,
  • auf das richtige Trocknen achten,
  • weniger Waschmittel verwenden (oder auf Waschstreifen umsteigen).

Das Ergebnis sind weiche, frisch duftende Handtücher, an denen Sie lange Freude haben.

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